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Cooper´s Bericht von der Sommerübung in Zulissen

Cooper

Mein Name ist Cooper und ich bin ein 3 jähriger Border Colli. Mein Job ist es ein Rettungshund zu werden. Mir fehlt nur noch die Meisterprüfung und gerade deswegen nutzen wir die vielen Trainings und Lehrgänge um uns darauf vorzubereiten. Wir fuhren auch mit auf die Sommerübung ins schöne Mühlviertel nach Zulissen.

Freitag 6 Uhr morgens ging es los. Als wir alles im Brigadebus verstaut haben freute ich mich  neben “Kiro” Platz zu nehmen der mich mit einem brummigen “Guten Morgen” begrüßte.

 

Angekommen ging es auch gleich auf die Stationen. Ich habe erfahren wir haben Fläche, Kettensuche, Distanzarbeit, GPS, Einsatzanhänger, Wegsuche und Unterordnung. Die Gruppen schwirrten aus. Mein Frauchen war richtig gut drauf, ich denke sie freut sich genauso wie ich auf drei tolle Trainingstage.

Kurz zu den Erklärungen der einzelnen Übungen. Auf der Station Fläche arbeiteten Anita und Tina mit uns. Die verstehen mich, denn spielen können die, da bleibt sogar mir die Luft weg. Mein Frauchen Sonja schickt mich oft wirr durch die Gegend, doch mittlerweile weiß ich was sie meint und so machte ich mich auf die Suche nach meinem Spielzeug. Meine Kumpels Lenny, Aaron, Louis und drei Anfängerhunde waren in meiner Gruppe und es wurde mit jeden einzelnen gespielt, getobt und gelaufen.

 

Der Vormittag neigte sich dem Ende zu und wir durften zurück ins Auto um auszuruhen, weil der Nachmittag auch noch anstrengend wird. Nach dem Mittagessen stand die Kettensuche am Programm .Alle stapften durch den Wald. Wir sahen Ihnen dabei zu. Daniela und Martin bemühten sich die Vorgehensweise allen näher zu bringen und nach einigen Versuchen kamen wir Hunde zum Einsatz.  Jetzt wird's lustig dachte ich mir und nach einem Kommando das mir ja schon bekannt war sauste ich los. “Zu mir” hörte ich noch als ich schon wieder retour laufen musste, den Lenny hatte schon eine Person gefunden. Mhhhh wieder zu langsam. Dann ging es weiter mit der Kette und nach weiteren 2 Personen fand auch ich einen Helfer der mit mir ordentlich spielte. Toll – leichter als ich dachte.

 

Gleich anschließend kam die Distanzarbeit mit Werner Aumayr und Sabine. Jetzt muss ich alles geben weil Werner ist unser Chef und ist oft verzweifelt mit uns. 6 Personen auf weite Entfernung wurden ausgelegt. 3 Links 3 Rechts das bedeutet für uns 6 mal spielen. Auch diese Arbeit ging dem Ende zu und wir marschierten nach getaner und sehr interessanter Arbeit ins Lager zurück wo Marianne und Ihre Küchenfeen auf unsere Fraulis und Herrlis warteten. Wir durften Feierabend machen und träumten schon vom nächsten Tag. Kurz gesagt wir waren Hundemüde.

 

Der Wecker klingelte bald – ich wartete schon gespannt was der zweite Tag so bringt. Einsatzanhänger und Unterordnung stand am Plan. Zuerst durfte ich zusehen wie der Einsatzanhänger ausgeräumt wurde, der Funkmasten montiert und das Zelt abgebaut. Das ging alles sehr schnell und Lois erklärte routiniert die Vorgehensweise.

Klaus war für die Unterordnung zuständig und wir durften einige Übungen vorführen. Klappt ja Prima. Auch die Geräte wurden gezeigt und die Prüfungsordnung diskutiert. Puhhh hört sich gar nicht so einfach an. Der Vormittag neigt sich dem Ende zu und alle sammelten sich wieder zum Mittagessen.

Für uns  ist der Nachmittag stresslos, weil die Station GPS machten alle ohne uns Vierbeinern. Wir durften im Lager warten und hoffen das alle wieder zurückfinden. Nach ausführlicher Erklärung von Karte, Koordinaten und GPS – Gerät von Nadine Aumayr machten sich alle auf den Weg um 9 Punkte zu erreichen. 6km wurden marschiert und auch diese Aufgabe meisterten alle mit Bravour. Nach einem sehr guten Abendessen gab es noch eine Diskussionsrunde mit gemütlichem Ausklang.

 

Alles Schöne hat auch einmal ein Ende und so kam Tag 3 mit einer Letzen Übung die “Wegsuche” genannt wird. Irmgard war für diese Station zuständig und erklärte alle Einzelheiten klar und verständlich. 3 Personen wurden versteckt und dann ging es los. Aaron machte den Anfang, dann kam Ich und zum Schluss Lenny. Wir hatten total viel Spaß und meisterten die Aufgabe sehr gut. Alle waren zufrieden und als der Vormittag vorbei war gingen wir gut gelaunt ins Lager zurück.

 

Um 12.30 Uhr stellten sich die Hundeführer, Gruppenkommandanten, Ausbildner  und Helfer auf zur Standeskontrolle. Nach einer kurzen Rede von Ausbildungsreferent Walter Wartecker ging es los Richtung Heimat. Ich bin sehr stolz ein Mitglied der Österreichischen Rettungshundebrigade zu sein und freue mich auf all die Aufgaben die auf Sonja und mich noch zukommen werden.

 

 

Bericht von Sonja Janda

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